Das Fett am Bauch loszuwerden, ist meist der größte Wunsch derer, die abnehmen wollen. Hier einige Wege, um das zu erreichen.
Natürlich will jeder Übergewichtige gerne schlanker sein und tut auch einiges gegen die überflüssigen Pfunde. Leider nicht immer mit Erfolg. Der Drang zum Abnehmen wird oft von verschiedensten Seiten, oft unseriös, ausgenutzt.
Natürlich möchte man für die nächste Badesaison seine „Traum- oder Strandfigur“ rechtzeitig verwirklicht sehen.
Dass Bauchfett ernsthafte gesundheitliche Beschwerden mit verursachen kann ist weder ein Geheimnis, noch umstritten. Bauchfett birgt mehr oder weniger ganz erhebliche Gesundheitsrisiken.
Abnehmen hilft somit Ihrer Gesundheit und stärkt zudem Ihr Selbstbewusstsein. Denn, wer es schafft abzunehmen, hat wirklich etwas geleistet!
1. Bauchfett bei Frauen und Männern
Für die Frauen, die öfter mit Bauchfett zu kämpfen haben, ist ein bisschen Fett an Hüften und oder Po, medizinisch gesehen relativ harmlos. Ob man das schön findet, ist eine andere Sache. Bei Männern ist das anders. Hier bestehen eklatante Gesundheitsrisiken. Die Blutwerte verschlechtern sich und der Blutzuckerspiegel steigt an und das Risiko eines Diabetes steigt erheblich. Leider sind schwerste Erkrankungen auf Dauer nicht zu vermeiden. Der „Bierbauch“ kann langfristig zu Arteriosklerose, Hirnschlag, Herzinfarkt, Nierenversagen, Nervenschäden oder sogar zur Erblindung führen.
Keine schönen Aussichten.
Um langfristig erfolgreich und gesund abzunehmen und vor allem auch das Gewicht zu halten, ist natürlich mehr als eine Blitzdiät erforderlich.
Voraussetzung dafür sind Kenntnisse über Stoffwechselvorgänge des menschlichen Körpers, über die verschiedenen Nährstoffe in unseren Nahrungsmitteln, über die richtige Lebensmittelauswahl und über die psychologischen Zusammenhänge zwischen Essen und seelischem Befinden.
2. Woher kommt Übergewicht?
Übergewicht kann die verschiedensten Ursachen haben. Essverhalten, Bewegungsmangel, Krankheiten und Veranlagung. Die „schweren Knochen“, die oft ins Feld geführt werden, sind allerdings nicht der Grund für das Übergewicht. Das gesamte Skelett eines Erwachsenen wiegt zwischen 10 und 13 Kg und fällt damit wirklich nicht ins „Gewicht.“
Was aber ist dann der Grund, der zunehmenden Körperfülle in der Bevölkerung?
Das von Umwelt und dem persönlichen Umfeld geprägte Essverhalten, der Rückgang körperlicher Arbeit und der Mangel an Bewegung galten als Hauptverursacher des weit verbreiteten Übergewichts.
Die verbreitete Meinung, wer dick ist, isst zu viel, stimmt nicht mehr generell. Die Ursachen sind vielschichtiger. Nicht zu unterschätzen sind bei Übergewicht die erblichen Faktoren. In Studien zeigte sich, dass zwischen dem Gewicht der Kinder, und dem leiblicher Eltern, ein Zusammenhang besteht, nicht aber mit dem der Adoptiveltern.
3. Ist Übergewicht also unabwendbar?
Nein! Es sei ganz klar gesagt, Übergewicht muss trotz genetischer, also erblicher bedingter Vorbelastung, kein unausweichliches Schicksal sein.
Wer mit wissenschaftlich anerkannten Methoden sein Wunschgewicht anstrebt oder hält, wer nicht falschen „Patentrezepten“ folgt, der kann trotz Veranlagung dem „dicken Bauch“ ein Schnippchen schlagen. Oft ist Übergewicht die Folge von gestörtem Essverhalten. Wir merken nicht mehr, wann wir satt sind. Diese verloren gegangenen Kontrollmechanismen kann man ohne dauernde bewusste Anstrengung wieder erreichen. Wichtig ist also, das falsche Essverhalten zu erkennen, es zu verändern und es beizubehalten.
4. Was ist das richtige Gewicht?
Was ist das richtige Gewicht für einen Menschen? Diese Frage ist nicht ohne Weiteres zu beantworten. Inzwischen gehen Wissenschaftler und Ernährungsberater dazu über, das „Wohlfühlgewicht” zu finden. Denn wenn Sie ein akzeptables Gewicht haben und sich dabei wohlfühlen, lohnt es sich schon, es dabei zu belassen, statt einem falschen „Idealgewicht“ nachzujagen.
Um das Sollgewicht zu ermitteln, gibt es eine ganz einfache Formel.
Körpergröße in cm minus 100.
Bei Männern liegt das Normalgewicht bei Minus 10% bis plus 10% vom Sollgewicht.
Bei Frauen von Minus 15% bis plus 10% vom Sollgewicht.
Innerhalb dieses Gewichtsbereichs kann jeder sein eigenes Wohlfühlgewicht anpeilen.
5. Ziele setzen
Wer sich unrealistische Ziele setzt, kann diese kaum erreichen. Das Ziel muss realistisch und erreichbar sein. Vor allem, wenn Sie am Bauch abnehmen wollen, sollten Sie in kleinen Schritten planen. Nichts ist so demotivierend, wie ein Misserfolg. Natürlich ist es recht leicht, zu Anfang 1 Kg pro Woche abzunehmen. Der Erfolg kommt aber erst, wenn Sie auf Dauer durchhalten. Planen Sie 500 Gramm Schritte, der Erfolg ist programmiert und Sie bleiben mit Freude dabei.
Um abzunehmen gilt nach wie vor, essen Sie weniger, als Sie verbrauchen! Ganz einfach, und doch so schwierig. Um 1 Kg Fett zu verlieren, müssen Sie 7.000 Kilokalorien einsparen. Wenn Sie also pro Tag etwa 500 Kilokalorien weniger essen, haben Sie in zwei Wochen diese 7.000 Kilokalorien eingespart. Wichtig ist, dass Sie ohne große Entbehrungen kontinuierlich abnehmen und dieses Gewicht auch halten können.
6. Was ist die richtige Ernährung?
Richtig zu essen und zu trinken, ist kein Hexenwerk. Das Geheimnis des erfolgreichen Abnehmens liegt vor allem in der Auswahl der Lebensmittel. In gesunder Nahrung sind all jene Nährstoffe enthalten, die den Körper aufbauen und die nötigen Energien liefern. Die Hauptnährstoffe sind die Kohlehydrate, Fette und Eiweiß. Weitere Inhaltsstoffe sind Ballaststoffe, Pflanzenstoffe und Purine. Zu den Mikronährstoffen zählen Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.
Über die richtige Zusammensetzung und Menge der einzelnen Bestandteile, berichte ich in einem extra Artikel.
7. Unverzichtbar sind Bewegung und Sport.
Richtige Bewegung bringt neben der Freude an Bewegung auch Spannkraft, Vitalität und Leistungskraft. Körperliche Aktivität erhöht nicht nur den direkten Leistungsumsatz, sondern beeinflusst den gesamten Energiestoffwechsel. Das hat auch damit zu tun, dass Muskelzellen im Gegensatz zu Fettzellen deutlich mehr Kalorien verbrennen. Durch sportliche Aktivität wird der Grundumsatz für längere Zeit erhöht, was zur Folge hat, dass Sie auch noch nach dem Sport einen erhöhten Energieumsatz haben. Sportliche Betätigung erhöht die Muskelmasse, dies wiederum steigert den Kalorienverbrauch und hilft so beim Abnehmen.
8. Bleiben Sie dran!
Motivation und Durchhaltevermögen sind absolut wichtig. Die meisten Leute geben als Begründung für ihr Scheitern an. Zu wenig Motivation, kein Durchhaltevermögen und mangelnder Wille.
Auch aus diesem Grunde ist es wichtig, sich keine zu hohen Ziele zu stecken. Bedenken Sie, dass es auch eine ganze Weile gedauert hat, bis Sie zu Ihrem jetzigen Gewicht gekommen sind. Um langfristig Erfolg zu haben, ist es wichtig, sich immer wieder vor Augen zu führen, was das Ziel ist. Auch kleine Fortschritte machen glücklich und motivieren dazu, weiter zu machen. Nur durch Trainieren der neuen Gewohnheiten können Sie Ihr Essverhalten dauerhaft verbessern.
Das Fett am Bauch loszuwerden, ist allemal möglich
Bleiben Sie dran, und der Erfolg ist Ihnen sicher.
No related posts.

















